Black Velvet

Auf meiner vorweihnachtlichen Shopping-Tour erstand ich spontan einen vielversprechenden Lack von ALESSANDRO. Auf Pressefotos und im Laden wirkt Black Velvet dunkelgrün, doch der Schein trügt.


Black Velvet (ALESSANDRO, Glam Session). Farbe & Finish: Sehr dunkles, fast schwarzes, Grün mit unzähligen, feinen Schimmerpartikeln, die einen warmen dunkelgrün-goldenen Gesamteindruck zu erzeugen. Auftrag: Gut. Der Auftrag an sich war problemlos, obwohl ich lieber dünner geschichtet hätte - was wohl leider nie deckend geworden wäre. Eine dünne und zwei dickere Schichten trockneten in annehmbarer Zeit. Haltbarkeit: Gut. Preis/Leistung: Noch gut. Zwar lädt der Preis von 2,50 Euro auf den ersten Blick zum Mitnehmen ein, doch auf den zweiten Blick wird klar, dass die 5 ml damit teuer erkauft worden sind.

Designer... De Better!

Den letzten verbliebenen Lack aus der Muppettes Mini Collection von OPI trug ich passenderweise zum Jahreswechsel. Wie Warm & Fozzie deckt Designer... De Better! fast ausschließlich über seine Schimmerpartikel, hier in Silber und ab und an auch mal in Pink Kupfer. Das verleiht ihm eine unglaubliche Brillianz und eine erstaunlich gute Haltbarkeit. Die Oberfläche ist auch ohne Überlack sehr robust und durch die helle Farbe fallen kleine Patzer kaum auf.


Durch die einzelnen pinken Schimmerpartikel bekommt der Lack eine beinahe warme Optik, die ins Kupfer driftet. Mindestens zwei Schichten sind dafür notwendig, das Ablackieren eine Qual.

Warm & Fozzie

Ich bin in Glitzerkugelstimmung und OPI brachte vor nicht allzu langer Zeit eine Mini Collection auf den Markt, welche die Weihnachtsdekoration mancher Innenstädte blass aussehen lassen würde: Muppettes. Meiner Liebe zu OPI-Minis zum Trotz, zunächst das übliche Manko: Der Pinsel war wie immer für meinen Geschmack etwas zu lang und dünn, dafür die Konsistenz gewohnt angenehm flüssig. Nach der ersten Schicht ließ sich noch wenig zu erkennen, denn Warm & Fozzie besteht aus einer undefinierbaren, dünnen bräunlichen Gundfarbe und bezieht seine gesamte Deckkraft aus den Schimmerpartikeln. Für einen Topcoat sind es mir zu viele und der Auftrag dadurch zu ungleichmäßig, aber allein aufgetragen schimmern selbst nach drei dünnen Schichten die Nagelspitzen noch durch. Die Wahrheit liegt wohl irgendwo dazwischen und die kurze Trockenzeit lässt genug Spielraum für Experimente.


Das Ergebnis nach drei, noch besser vier Schichten ist dagegen wundervoll kufperfarben mit einem Hauch Gold und einem Stich ins Pink-Violette. Im winterlichen Halbdunkel fast dezent wirkend, funkelt der Lack bei Sonnenlicht in unzähligen Facetten. Lobenswert: Trotz teilweise grober Schimmerpartikel ist die Oberfläche ohne Top Coat erstaunlich glatt und robust. Nervig: Das Ablackieren.